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Deutsche Post und ver.di setzen Tarifverhandlungen am 10. März fort

09.03.2023, 14:20 MEZ

Die Deutsche Post hatte ver.di zur kurzfristigen Fortsetzung der Verhandlungen aufgefordert.

Deutsche Post Zusteller
Zusteller vor Post Tower
  • Die Deutsche Post und ver.di haben vereinbart, die Anfang Februar unterbrochenen Tarifverhandlungen für rund 160.000 Tarifbeschäftigte in Deutschland am morgigen Freitag fortzusetzen, um doch noch zu einer Einigung zu gelangen.

Bonn - Das Anfang Februar vorgelegte Angebot sieht vor, allen Tarifbeschäftigten und Auszubildenden rückwirkend ab dem 1. Januar 2023 über zwei Jahre die volle steuerfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro zu zahlen.  Außerdem enthält das Angebot eine Erhöhung aller tariflichen Entgelte und Ausbildungsvergütungen um insgesamt 340 Euro pro Monat in zwei Stufen ab Anfang 2024, was einem Einkommenszuwachs von insgesamt 4.420 Euro pro Jahr und einer deutlichen Lohnsteigerung insbesondere für die unteren Lohngruppen entspricht.  Der neue Tarifvertrag hätte eine Laufzeit bis zum 31.12.2024.

Dieses in der dritten Verhandlungsrunde am 10. Februar vorgelegte Angebot wurde von ver.di abgelehnt. Die Gewerkschaft hatte daraufhin ihre Mitglieder im Unternehmen zur Urabstimmung über das Angebot und unbefristete Streiks aufgerufen, deren Ergebnis heute mitgeteilt wurde. Danach hat eine notwendige Mehrheit der befragten ver.di-Mitglieder für die Durchführung von Streiks gestimmt.  Die Deutsche Post hatte ver.di bereits zur kurzfristigen Fortsetzung der Verhandlungen aufgefordert.

"Wir sind auch heute noch davon überzeugt, dass wir mit dem finanziell umfangreichsten Tarifangebot in der Geschichte unseres Unternehmens eine annahmefähige Grundlage für eine Einigung vorgelegt haben.  Streiks sind jedoch weder im Interesse unserer Kunden noch im Interesse unserer Beschäftigten. Daher haben wir ver.di aufgefordert, im Geist der auch schon vorher konstruktiv geführten Verhandlungen kurzfristig doch noch zu einem zustimmungsfähigen und wirtschaftlich tragfähigen Ergebnis zu kommen", so Thomas Ogilvie, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektor der Deutschen Post AG. 

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