DHL Group plant Investitionen von mehr als 400 Millionen Euro zur Förderung von Wachstum und der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten in Mittel- und Osteuropa
Die geplanten Investitionen spiegeln das Vertrauen von DHL in das langfristige Wachstumspotenzial des Landes und der Region wider, da sich globale Handelsströme verändern und Unternehmen ihre Produktions-, Beschaffungs- und Distributionsstrategien neu bewerten.
- Mehrjähriges Investitionsprogramm bis 2030 sieht Ausbau der Logistikinfrastruktur, Transportnetzwerke und technologiegestützte Supply-Chain-Lösungen vor
- Aktualisierte Studie des DHL Globalization Tracker prognostiziert, dass Polens Warenhandel von 2026 bis 2029 rund 28 % schneller wachsen wird als der Welthandel
- DHL feiert 35 Jahre in Polen, wo das Unternehmen mehr als 10.000 Mitarbeitende beschäftigt und weiter in Infrastruktur, Technologie und Qualifizierung investiert
Warschau, Polen - Bonn, Deutschland - DHL Group plant, bis 2030 mehr als 400 Millionen Euro in Mittel- und Osteuropa zu investieren. Ziel ist es, die Logistikinfrastruktur, die internationale Anbindung sowie technologiegestützte Supply-Chain-Lösungen zu stärken und Kunden dabei zu unterstützen, widerstandsfähigere und flexiblere Lieferketten aufzubauen.
Die geplanten Investitionen spiegeln das Vertrauen von DHL in das langfristige Wachstumspotenzial des Landes und der Region wider, da sich globale Handelsströme verändern und Unternehmen ihre Produktions-, Beschaffungs- und Distributionsstrategien neu bewerten. Im Rahmen der Strategie 2030 von DHL Group wurden Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien als Märkte identifiziert, die von starken "geografischen Rückenwinden" profitieren. Diese sind auf ihre wachsende Bedeutung in den europäischen Fertigungs-, Handels- und Distributionsnetzwerken sowie auf den längerfristigen Trend zum Nearshoring durch ausländische Unternehmen zurückzuführen, die eine größere Nähe zum europäischen Verbrauchermarkt anstreben.
Das Investitionsprogramm erstreckt sich über mehrere Unternehmensbereiche von DHL Group und unterstützt den Ausbau von Kapazitäten in der Kontraktlogistik, Lagerinfrastruktur, B2B-Transportnetzwerken, Supply-Chain-Control-Tower-Lösungen, internationalen Expressdiensten und Frachtkapazitäten.
"Mittel- und Osteuropa gewinnt für globale Handelsströme und Lieferkettennetzwerke zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Polen entwickelt sich zu einem der dynamischsten Logistik- und Produktionsstandorte Europas", sagte John Pearson, CEO von DHL Express. "Da Kunden nach mehr Resilienz und Flexibilität streben, benötigen sie Logistikpartner, die Produktion, Bestände und Märkte nahtlos über Grenzen hinweg miteinander verbinden können. Mit diesen Investitionen bauen wir die Infrastruktur und internationale Vernetzung aus, die erforderlich sind, um die Wachstumsambitionen der dynamischen Unternehmen zu unterstützen, die die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region vorantreiben."
Polens Wachstumsgeschichte unterstreicht das Potenzial der Region
Die Ankündigung von DHL erfolgt zeitgleich mit der Vorstellung der neuesten Ausgabe des DHL Globalization Tracker in Polen sowie dem 35-jährigen Bestehen des Unternehmens im Land.
Die Ergebnisse verdeutlichen Polens bemerkenswerte wirtschaftliche Transformation und seine wachsende Bedeutung als europäischer Handels- und Produktionsstandort. Zwischen 2016 und 2025 wuchs Polens Warenhandel 2,1-mal schneller als der Welthandel und 2,7-mal schneller als der Handel innerhalb der Europäischen Union. Für den Zeitraum von 2026 bis 2029 wird erwartet, dass Polens Warenhandel um 28 % schneller wächst als der Welthandel und um 91 % schneller als der EU-Handel.
Die Analyse zeigt zudem eine zunehmende Diversifizierung der Handelsbeziehungen Polens. Während Deutschland weiterhin ein wichtiger Handelspartner bleibt und der Großteil des polnischen Handels innerhalb der Europäischen Union stattfindet, hat der Handel sowohl mit den Vereinigten Staaten als auch mit China in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen.
Hendrik Venter, CEO von DHL Supply Chain, sagte: "Mittel- und Osteuropa festigt seine Rolle als strategischer Standort für Produktion, Distribution und regionale Fulfillment-Aktivitäten, insbesondere für Unternehmen, die eine größere Nähe zum europäischen Markt suchen. Gleichzeitig ist die Region Heimat einer wachsenden Zahl sehr innovativer und wachstumsstarker Unternehmen, die ihre Aktivitäten ausbauen, die Resilienz ihrer Lieferketten stärken und internationale Wachstumschancen erschließen. DHL Supply Chain ist beispielsweise kürzlich im Rahmen einer erweiterten Partnerschaft mit dem polnischen Einzelhändler Pepco in den rumänischen Markt eingetreten. Unsere Investitionen in Lagerhaltung, Transport und Supply-Chain-Control-Tower-Lösungen helfen Kunden dabei, schneller auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren, zunehmende Komplexität zu bewältigen, widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen und neue Wachstumschancen in Mittel- und Osteuropa zu erschließen."
Aufbauend auf einer starken Investitionsbilanz
Polen wird auch künftig eine zentrale Rolle in den Wachstumsambitionen von DHL Group für die Region spielen. DHL Group hat in den vergangenen Jahren bereits erheblich in den polnischen Markt investiert. Im Jahr 2024 eröffnete DHL das 180 Millionen Euro teure International Logistics Centre in Poznan, eine der größten Logistikinvestitionen in der Unternehmensgeschichte in Polen. Der Standort unterstützt mehrere DHL-Geschäftsbereiche, darunter DHL eCommerce, DHL Freight und Post & Paket Deutschland, und dient zugleich als wichtiges Logistikdrehkreuz, das Polen mit europäischen und globalen Märkten verbindet.
"DHL hat aktiv dazu beigetragen, dass sich Polen zu einer führenden europäischen Volkswirtschaft entwickelt hat, und wir sind stolz auf den positiven Beitrag, den unsere Kompetenzen und vor allem unsere Kolleginnen und Kollegen auf dem polnischen Markt jeden Tag für die Entwicklung dieses wichtigen Landes leisten", sagte Pablo Ciano, CEO von DHL eCommerce. "In den vergangenen Jahren haben wir bereits erhebliche Investitionen in unsere Fulfillment-Zentren und unser Netzwerk von Packstationen und Abholpunkten getätigt, um polnischen E-Commerce-Marktplätzen und Verbrauchern eine größere Auswahl zu bieten. Auch in Zukunft wird DHL Polen dabei unterstützen, sein Humankapital weiterzuentwickeln, seine Position in globalen Wertschöpfungsketten auszubauen und seinen herausragenden Unternehmen noch besseren Zugang zu neuen Wachstumsmöglichkeiten auf internationalen Märkten zu verschaffen."
Das umfassendere Investitionsprogramm umfasst außerdem den geplanten Bau eines neuen Luftfracht-Express-Terminals von DHL Express in Katowice sowie weitere Investitionen von DHL Supply Chain, DHL Freight, DHL eCommerce und DHL Global Forwarding in ihre Lager- und Distributionsnetzwerke sowie in den Einsatz fortschrittlicher Technologien.
Polen gehört gemessen an der Beschäftigtenzahl zu den zehn größten Märkten von DHL Group weltweit. Mehr als 10.000 Mitarbeitende sind dort beschäftigt. Die kontinuierliche Investition in Qualifikation und Fachwissen der Mitarbeitenden bleibt eine zentrale Priorität, während DHL polnische Unternehmen bei ihrer internationalen Expansion und beim Übergang zu höherwertigen Produktions- und Supply-Chain-Aktivitäten unterstützt.
Während sich globale Lieferketten weiterentwickeln, erwartet DHL, dass Mittel- und Osteuropa eine immer wichtigere Rolle bei der Verbindung von Produktion, Konsum und Handel in Europa spielen wird. Durch kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur, Technologie und Menschen stärkt DHL seine Fähigkeit, Kunden beim Aufbau widerstandsfähiger und international vernetzter Lieferketten zu unterstützen.
Auf einen Blick
Daniel McGrath
Head of Communications & Sustainability
Europe, Middle East & Africa (EMEA)