Umsetzung von Strategie 2030
Die im September 2024 vorgestellte Konzernstrategie 2030 "Nachhaltiges Wachstum beschleunigen" der DHL Group umfasst die vier Zieldimensionen "Arbeitgeber erster Wahl", "Anbieter erster Wahl", "Investment erster Wahl" und "Grüne Logistik erster Wahl". Im Geschäftsjahr 2025 hat DHL Group die Umsetzung der Strategie weiter vorangetrieben und gute Ergebnisse entlang aller Zieldimensionen erreicht - dazu gehören unter anderem:
Arbeitgeber erster Wahl:
- Mitarbeiterzufriedenheit von 82 Prozent (Zielwert von mindestens 80 Prozent)
- Unfallrate pro eine Million Arbeitsstunden auf 13,3 gesunken (GJ 2024: 14,5)
Anbieter erster Wahl:
- Erweiterung der Kapazitäten für klinische Studien und Spezialpharmalogistik durch gezielte Akquisitionen (CRYOPDP, SDS Rx) und Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur
- Ausbau der Fähigkeiten im Umgang mit Gefahrgütern sowie Batterien
- Ausbau des E-Commerce-Netzwerks durch gezielte Akquisitionen (AJEX, IDS, Inmar)
Investment erster Wahl:
- Anhaltende Investitionen in Länder mit überdurchschnittlicher Wachstumsprognose (z.B. Indien, China und Kolumbien)
- Gestiegene Kapitaleffizienz, unter anderem durch strukturelle Kostenverbesserungen - Return on Invested Capital (ROIC) um 20 Basispunkte auf 13,9 Prozent verbessert
- Attraktive Aktionärsrendite durch Dividendenzahlung und Aktienrückkaufprogramm; Aktienrückkäufe mit einem Volumen von 1,4 Milliarden Euro in 2025
Grüne Logistik erster Wahl:
- Rückgang der Treibhausgasemissionen auf 32,3 Millionen Tonnen CO2e (Zielwert 2025: maximal 34,7 Millionen Tonnen CO2e; Scopes 1, 2 & 3)
- Anteil von Sustainable Aviation Fuel in der eigenen Flugzeugflotte (Scope 1) auf 10,0 Prozent erhöht (GJ 2024: 3,5 Prozent)
- Ausbau der Elektrofahrzeugflotte in der Abholung und Zustellung auf rund 45.400 E-Fahrzeuge (GJ 2024: ca. 39.100)
Modernisierung der Konzernstruktur im Plan:
Im Zuge der Einführung der Strategie 2030 hatte die DHL Group eine Modernisierung der Konzernstruktur angekündigt. Das Ziel ist es, die rechtliche Struktur des Konzerns an die Managementstruktur anzugleichen. Ferner soll die börsennotierte Muttergesellschaft in DHL AG umbenannt werden. Der für den Prozess notwendige Ausgliederungsvertrag soll der Hauptversammlung am 5. Mai 2026 zur Entscheidung vorgelegt werden.
Dividende erhöht
Vorstand und Aufsichtsrat planen, den Aktionären auf der kommenden Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung auf 1,90 Euro je Aktie (GJ 2024: 1,85 Euro je Aktie) vorzuschlagen. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Anteilseigner würde der Konzern damit eine Gesamtsumme von 2,1 Milliarden Euro ausschütten. Die Ausschüttungsquote läge auf Basis des Dividendenvorschlags bei 60,6 Prozent des Nettogewinns und damit leicht oberhalb des Ausschüttungskorridors von 40 bis 60 Prozent. Berechnet auf den Jahresschlusskurs der Aktie ergäbe sich eine Dividendenrendite von 4,1 Prozent.